hier spielt die Musik

Theaterreihe

Ausgesuchte Gastspiele renommierter Bühnen und Tourneetheater.

Die Aufführungen finden im Kultursaal der Ballei statt und bieten ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Stars der deutschen Theater- und Filmszene.

Ein Abonnement für alle Stücke kostet
I. Rang: 100,- , ermäßigt: 82,- Euro
II. Rang: 85,- , ermäßigt: 66,- Euro
III. Rang: 57,- , ermäßigt: 44,- Euro

Einzelkarten (soweit verfügbar):
I. Rang: 20,- , ermäßigt: 17,- Euro
II. Rang: 17,- , ermäßigt: 14,- Euro
III. Rang: 14,- , ermäßigt: 11,- Euro

Einzelkarten sind nur erhältlich, sofern die Theaterreihe nicht durch Abonnements ausgebucht ist. Bitte erkundigen Sie sich deshalb bereits einige Tage vor dem Veranstaltungstag, ob für die jeweilige Vorstellung eventuell Einzelkarten zur Verfügung stehen.

Stadt Neckarsulm
Schul-, Kultur- und Sportamt
Marktstraße 18
74172 Neckarsulm
Telefon 07132 35-366
alessandra.killgus@neckarsulm.de

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Der Regenmacher
Der Regenmacher

Der Regenmacher

Mittwoch, 18.10.2017
Beginn: 20.00 Uhr

Romantische Komödie von N. Richard Nash mit Oliver Clemens, Magdalena Steinlein, Hartmut Schreier, Florian Thunemann, Stefan Pescheck, Dirk Mierau, Thomas Trüschler
Theatergastspiele Fürth, Regie: Thomas Rohmer

Sommer 1913 – die Zeit der großen Dürre in Texas. Das Vieh verendet, die Felder vertrocknen, und das ganze Dorf wartet händeringend auf Regen. Die Männer der Familie Curry (Vater Curry und seine beiden Söhne)  haben ein zusätzliches Problem: Ihre Tochter und Schwester Lizzie sollte längst verheiratet sein. Bislang sind allerdings alle Versuche, die kluge aber scheue und wenig selbstbewusste Frau an den Mann zu bringen, gescheitert. Der Haussegen hängt schief. Da plötzlich erscheint ein Fremder im Dorf, der verspricht, es für 100 Dollar innerhalb von 24 Stunden regnen zu lassen. Die Männer sind vom „Regenmacher“  begeistert. Lizzie ist zunächst skeptisch, aber der charmante, wortgewandte, hübsche junge Schwindler scheint sich nicht nur auf das Wetter zu verstehen.

Der Regenmacher versteht sich nicht nur auf die Zwiesprache mit himmlischen Mächten, sondern auch auf den Umgang mit Frauen und Mädchen – und während der ersehnte Regen zunächst noch ausbleibt, gelingt es ihm, die scheue Lizzie in eine selbstbewusste Frau zu verwandeln, die Vertrauen zu sich selber und der Welt hat. In einer zarten Liebesszene weiß er Lizzie zu überzeugen, dass auch sie, wie jede andere Frau, ihre verborgene Schönheit besitzt. Ist er die Rettung für die Farmer und die Lösung für Lizzie?

Der Regenmacher ist das bekannteste Stück des amerikanischen Schriftstellers und Drehbuchautors N. Richard Nash. 1956 wurde es verfilmt und war durch die prominenten Filmstars Burt Lancaster und Katharine Hepburn ein großer Kinohit.

Foto: Theatergastspiele Fürth

Ohne Gesicht
Ohne Gesicht

Ohne Gesicht

Mittwoch, 15.11.2017
Beginn: 20.00 Uhr

Schauspiel in drei Akten von Irene Ibsen Bille aus dem Norwegischen von Else von Hollander-Lossow
mit Diana Körner und Max Volkert Martens
a.gon Theater GmbH, München, Regie: Stefan Zimmermann

Eine elegante Hotelsuite: Der erfolgreiche Industrielle Vincent hat sich mit seiner Frau Louise in ein ruhig gelegenes Nobelhotel zurückgezogen, um ungestört einen runden Geburtstag zu feiern. Gemeinsam blicken sie auf ein äußerst gelungenes Leben mit wohlgeratenen Kindern, materiellem und gesellschaftlichem Erfolg. Und doch gibt es in Vincents Biographie eine dunkle Stelle. Vor 15 Jahren kam sein ganz anders gearteter Zwillingsbruder Thomas bei einem Autounfall ums Leben. Im Wagen saßen damals Vincent, Thomas und Louise. Seither hütet Vincent ein belastendes Geheimnis, welches er nun endlich zu lüften gedenkt. Was er nicht einkalkuliert hat, ist der erbitterte Widerstand seiner Frau. Louise ahnt, worum es geht und will der Wahrheit auf keinen Fall ins Gesicht sehen…

Das Stück stellt die Frage nach der Identität des Einzelnen. Was macht die Einmaligkeit eines Menschen aus? Und wird er wirklich von den anderen nur aufgrund seiner persönlichen Wesensart und Lebensleistung beurteilt und wertgeschätzt?

Die beiden Darsteller Max Volkert Martens und Diana Körner sind neben ihrer Theatertätigkeit auch bekannte und beliebte Film- und Fernsehstars. Max Volkert Martens wurde durch Serien wie „Tatort“, „Ein Bayer auf Rügen“ oder „Alarm für Cobra 11“ sehr populär und auch Diana Körner kennt man aus zahlreichen Edgar-Wallace-Krimis, aus Stanley Kubricks oscargekröntem Historienfilm „Barry Lyndon“ und vielen TV-Rollen, insbesondere in erfolgreichen Krimiserien wie „Derrick“ oder „Der Alte“.

Foto: a.gon

Landeier – Bauer sucht Frau
Landeier – Bauer sucht Frau

Landeier – Bauer sucht Frau

Mittwoch, 13.12.2017
Beginn: 20.00 Uhr

Komödie von Frederik Holtkamp mit Edda Loges, Hanka Schmidt, Robert Eder, Tim Ehlert, Markus Gillich und Wolfgang Sommer
Ohnsorg Theater, Hamburg, Regie: Sandra Keck

Drei fesche Jungbauern auf der Suche nach der großen Liebe zünden in diesem Lustspiel-Knüller des Ohnsorg Theaters ein Feuerwerk der guten Laune.

Jan, Jens und Richard leben in der tiefsten Provinz. Fernab des hektischen Stadttrubels führen sie ein beschauliches Dasein – als Singles wider Willen. Doch wie gewinnt man Großstädterinnen für das Eheleben auf dem Lande? Guter Rat ist teuer und die drei Jungs stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Sollen sie ihrem Glück mit Kontaktanzeigen auf die Sprünge helfen oder es lieber über Partnervermittlungen „mit Niveau“ probieren? Nach reiflicher Überlegung beschließt man, mit selbst gedrehten Videos auf Brautschau zu gehen. Aber keine herkömmlichen Vorstellungs-Filmchen sollen es sein, sondern ein mehr Erfolg versprechendes sexy Back-, Bügel- und Kochvideo fürs Internet! Unterstützung bekommen die im Knüpfen von Beziehungen ungeübten Jungbauern in ihrer Stammkneipe von Gastwirt Hein, Postbotin Gertrud und Studentin Eva. Sie übernehmen die Regie – und die Jungs überzeugen mit nackten Tatsachen. Einen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer starten die liebeshungrigen Landwirte, wenn sie sich ungelenk aus ihren Klamotten schälen, dabei Landeier in die Pfanne hauen und mit „Pannkoken“ jonglieren.

Das eingespielte Ensemble überzeugt mit Schwung, jeder Menge trockenem Wortwitz und unzähligen Gags. Absoluter Höhepunkt im humorvollen Kultstück – angesiedelt zwischen „Neues aus Büttenwarder“ und RTL-Kuppelshow – ist natürlich der heiße Strip des heiratswilligen Trios!

Foto: nordtour

Ein brillanter Mord
Ein brillanter Mord

Ein brillanter Mord

Mittwoch, 24.01.2018
Beginn: 20.00 Uhr

Thriller von James Cawood
Aus dem Englischen von Maria Harpner und Anatol Preissler
mit Ursula Buschhorn, Michel Guillaume, Stefan Rehberg und Marcus Widmann
a.gon Theater GmbH, München, Regie: Stefan Zimmermann

Wohliges Gruseln ist in diesem Thriller garantiert: Ein einsames, verlassenes Landhotel in den Bergen, ein dunkler Salon, draußen tobt ein heftiger Schneesturm, kein einziger Gast. Olivia und Robert, seit kurzem die neuen Besitzer des Hotels, wollen die ruhigen Tage in ihrem Haus genießen. Plötzlich ein mysteriöser Anruf, kurz darauf steht ein merkwürdiger Besucher vor der Tür. Angeblich hat sich der Fremde verlaufen, seine Geschichte wirkt undurchsichtig. Und plötzlich ist es vorbei mit der idyllischen Zweisamkeit – Olivia muss sich ihrer Vergangenheit stellen, kann nicht mehr länger die Unschuld vom Lande mimen, denn von Anfang an hat sie ein dunkles, besser funkelndes, Geheimnis in Form eines wertvollen Diamanten. Aber nicht nur sie hat ein Geheimnis – auch Sam hat seiner Frau seine wahren Absichten noch nicht offenbart.

Nichts ist hier so, wie es scheint in dem doppelbödigen Stück voll überraschender Wendungen, das die Zuschauer bis zum letzten Augenblick in Atem hält. Der englische Autor und Krimispezialist James Cawood hat sich die raffinierte Handlung mit vielen Täuschungen und falschen Fährten ausgedacht. Für den wohligen Schauer sorgt das vierköpfige Ensemble. Zu den Höhepunkten gehören die intensiven Dialoge zwischen Olivia und Sam, gespielt von den Fernsehstars Ursula Buschhorn („Familie Dr. Kleist“, „Alle meine Töchter“) und Michel Guillaume („Soko 5113 München“).

Foto: Jean-Marc Turmes

Auf dünnem Eis
Auf dünnem Eis

Auf dünnem Eis

Mittwoch, 21.02.2018
Beginn: 20.00 Uhr

Komödie von Eric Assous mit Petra Kleinert und Roberto Guerra
Theatergastspiele Fürth, Regie: Thomas Schendel

Karine und Didier sind ein ganz normales Paar. Sie haben sich gerade „Die Brücken am Fluss“ mit Meryl Streep und Clint Eastwood angeschaut. Und jetzt fragt Karine sich, ob man bei einem Partner bleiben sollte, auch wenn man ihn nicht mehr so liebt wie zu Beginn?
Didier fragt sich gar nichts. Er möchte einfach nur schlafen. Doch Karine bleibt hartnäckig: Sind sie noch ineinander verliebt? Und wenn nicht, was hat sie ins Schleudern gebracht? Und ist es dann möglich, wieder in den Zustand vor diesem schleichenden Auseinanderleben zurückzukehren? Karine und Didier konfrontieren den anderen mit unangenehmen Wahrheiten, fragen sich gegenseitig aus, sie hassen und sie lieben sich – kurzum, sie ziehen Bilanz über ihr gemeinsames Leben.

Der in Frankreich unglaublich populäre tunesischstämmige Film- und Theaterautor Eric Assous hat mit dieser Komödie ein brillantes Stück mit funkelnden Dialogen und viel Wortwitz geschrieben: Szenen einer Ehe, frisch, frech und aus dem Leben gegriffen. Regisseur Thomas Schendel setzt das Stück in eine Aufführung um, die mit viel Esprit und einer grandiosen Besetzung aufwartet. Als verunsichertes Paar brillieren Roberto Guerra und Petra Kleinert. Mit ihr erlebt das Publikum den heimlichen Star der Fernsehserie „Mord mit Aussicht“ zum ersten Mal auf Tournee.

Foto: Urban Ruths

Monsieur Claude und seine Töchter
Monsieur Claude und seine Töchter

Monsieur Claude und seine Töchter

Mittwoch, 14.03.2018
Beginn: 20.30 Uhr

Komödie nach dem gleichnamigen Kinohit von Philippe de Chauveron und Guy Laurent
mit Ralf Novak, Fee Denise Horstmann, Laura Antonella Rauch, Viola Müller, Michaela Weingartner, Hans-Jürgen Helsig und Nicole Spiekermann
a.gon Theater GmbH, München; Regie: Stefan Zimmermann

Das gutbürgerliche Ehepaar Claude und Marie Verneuil führt in der französischen Provinz ein beschauliches und zufriedenes Leben. Monsieur Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des asiatischen Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung auf einen netten, katholischen Wunsch-Schwiegersohn ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

Monsieur Claude und seine Töchter ist eine liebevolle französische Integrationskomödie, die gutgelaunt durch alle Fettnäpfchen trampelt, die unsere globalisierte Gesellschaft bereithält.
Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Foto: ng-Fotografie