hier spielt die Musik

Theaterreihe

Ausgesuchte Gastspiele renommierter Bühnen und Tourneetheater.

Die Aufführungen finden im Kultursaal der Ballei statt und bieten ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Stars der deutschen Theater- und Filmszene.

Ein Abonnement für alle Stücke kostet
I. Rang: 100,- , ermäßigt: 82,- Euro
II. Rang: 85,- , ermäßigt: 66,- Euro
III. Rang: 57,- , ermäßigt: 44,- Euro

Einzelkarten (soweit verfügbar):
I. Rang: 20,- , ermäßigt: 17,- Euro
II. Rang: 17,- , ermäßigt: 14,- Euro
III. Rang: 14,- , ermäßigt: 11,- Euro

Ermäßigte Preise gelten für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ab 70%.

Einzelkarten sind nur erhältlich, sofern die Theaterreihe nicht durch Abonnements ausgebucht ist. Bitte erkundigen Sie sich deshalb bereits einige Tage vor dem Veranstaltungstag, ob für die jeweilige Vorstellung eventuell Einzelkarten zur Verfügung stehen.

Stadt Neckarsulm
Schul-, Kultur- und Sportamt
Marktstraße 18
74172 Neckarsulm
Telefon 07132 35-366
Kulturamt@Neckarsulm.de

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Belegungsplan Ballei

Schon wieder Sonntag
Schon wieder Sonntag

Schon wieder Sonntag

Mittwoch, 23.10.2019
Beginn 20:00 Uhr

Komödie von Bob Larbey
mit Joachim Bliese, Pavel Fieber, Susanne Eisenkolb, Sabine Roller, Steffen Wilhelm u.a.
Fritz Rémond Theater im Zoo, Frankfurt
Regie: Peter Kühn

Die berührende Komödie übers Älterwerden erzählt die Geschichte des gebrechlichen Witwers Cooper. Er lebt im Seniorenheim, trauert um seine verstorbene Frau, erträgt einmal im Monat den Pflichtbesuch von Tochter und Schwiegersohn und pflegt seine Freundschaft mit dem an Demenz erkrankten Aylott. Während Cooper seiner körperlichen Hinfälligkeit mit sarkastischem Witz begegnet, beobachtet der sensible Aylott die unterschiedlichen Erscheinungen des Alters mit ängstlichem Staunen. Man vertreibt sich die Zeit mit Schachpartien, kleinen Flirts mit der hübschen Krankenschwester Wilson. Und um sich vor Resignation zu schützen, liefert sich der bärbeißige Alte mit allen Menschen um sich herum pointenreiche Wortgefechte, die ihm beweisen, „dass er noch am Leben ist“. Ganz besonders genießt er die Streitgespräche mit der resoluten Reinigungskraft Mrs. Baker, die dem Alter mit gesundem Realitätssinn begegnet. Jeden ersten Sonntag im Monat erscheint Coopers Tochter Julia mit ihrem Ehemann zum pflichtgemäßen Höflichkeitsbesuch, bei dem beide ebenso pflichtgemäß ihre Betroffenheit über das Leben im Altersheim demonstrieren. Alles scheint wie immer und doch verändert sich etwas.

Foto: Helmut Seuffert

Falsche Schlange
Falsche Schlange

Falsche Schlange

Mittwoch, 13.11.2019
Beginn 20:00 Uhr

Psycho-Thriller von Alan Ayckbourn
Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
mit Gerit Kling, Mackie Heilmann, Astrid Rashed
Theater im Rathaus Essen, Tournee-Theater Thespiskarren, Hannover
Regie: Gerit Kling

Zwei Schwestern treffen nach dem Tod des Vaters aufeinander. Sie verbindet eine schwere Kindheit, sonst scheinbar nichts. Die eine ging früh von zuhause weg, um in Australien ihr Glück zu finden, was ihr aber nicht gelang. Die andere blieb daheim in der britischen Provinz und kümmerte sich um den Vater. Annabel und Miriam. Die erste eine gestandene Geschäftsfrau, die an einen gewalttätigen Ehemann geriet. Die zweite eine ewige „Dorfjungfer“, die aufgrund der Pflege ihres kranken Vaters keine intimen Beziehungen eingehen konnte. Zumindest sieht es Miriam so. Und weckt damit alte Schuldgefühle in der älteren Schwester. Als plötzlich eine vermeintliche Krankenschwester namens Alice Moody auftaucht und die Schwestern zu erpressen versucht, müssen die beiden unterschiedlichen Frauen auf einmal zusammenhalten. Doch die Abgründe um den Tod des tyrannischen Familienoberhauptes sind vielschichtiger als es auf den ersten Blick scheint, und schon bald wird klar, dass keine der drei Protagonistinnen die ganze Wahrheit sagt.

Foto: Dieter Balb

 

Der kleine Lord
Der kleine Lord

Der kleine Lord

Mittwoch, 11.12.2019
Beginn 20:00 Uhr

Familienmusical in drei Akten nach dem Roman „Little Lord Fauntleroy“ von Frances Hodgson Burnett
mit Isabel Kott, Pavel Fieber, Tanja Maria Froidl, Michael Müller, Renate Koehler, Matthias Graf, Eva-Patricia Klosowski u.a.
a-gon Theater GmbH, München
Regie: Stefan Zimmermann

Im New York des 19. Jahrhunderts: Cedric Errol ist ein fröhlicher Junge, der in bescheidenen Verhältnissen bei seiner Mutter aufwächst. Durch den frühen Tod seines Vaters wird Cedric aus seinem gewohnten Leben herausgerissen und hinaufkatapultiert in die Höhen der englischen Aristokratie. Denn eigentlich ist er von aristokratischer Herkunft. Sein mürrischer und hartherziger Großvater, der Earl of Dorincourt, hatte sich aber seinerzeit von Cedrics Vater losgesagt, als dieser gegen seinen Willen eine bürgerliche Amerikanerin heiratete. Nun will er, dass sein Enkel nach England kommt, damit er aus ihm – als letztem verbliebenen Nachfolger für den Grafentitel – einen Erben in seinem Geiste machen kann: den kleinen Lord Fauntleroy. Dazu soll vor allem eine strenge und standesgemäße Erziehung beitragen.

Doch die Lehrstunden verlaufen ganz anders als erwartet. Cedric knackt durch seine Unvoreingenommenheit und frische Herzlichkeit im Nu die harte Schale des Großvaters und entlockt dem grantigen alten Earl nie gezeigte Wesenszüge wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Großherzigkeit. So werden der Alte und der kleine Lord Hand in Hand zu respektablen Aristokraten.

Foto: a-gon

Alles über Liebe
Alles über Liebe

Alles über Liebe

Mittwoch, 15.01.2020
Beginn 20:00 Uhr

Komödie von Stephan Eckel
mit Giovanni Arvaneh, Renan Demirkan, Tanja Schumann
Tournee-Theater Thespiskarren, Hannover/Koproduktion mit Theater im Rathaus Essen
Regie: Jürg Schlachter

Vielleicht lässt sich ihre Ehe doch noch retten, hoffen Anna und Carlos, und sehen als letzte Möglichkeit eine Paartherapie. Gleich bei der ersten Sitzung vor einer hoffnungslos überforderten Therapeutin sagen sich die beiden so kräftig die Meinung, dass die Fetzen fliegen. Ihr Problem heißt Ehe – mit all ihren Erwartungen und Enttäuschungen. Mal witzig und mal bitter ernst werden alle großen Missverständnisse aufs Tapet gebracht. Anna leidet nicht nur unter quengelnden Kindern beim abendlichen Einkauf, sondern auch unter dem Verlust ihrer einstigen Anziehungskraft auf das andere Geschlecht, darunter, dass ihre Welt immer mehr zu schrumpfen scheint und unter Zwergen- und Piratenkostümen, die sie für das nächste Kindergartenfest produzieren muss. Carlos kämpft dagegen um den Spaß in seinem Leben als verheirateter Mann und hasst es, als Vater immer den schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen.

Foto: Bernd Boehner

Wir sind die Neuen
Wir sind die Neuen

Wir sind die Neuen

Mittwoch, 12.02.2020
Beginn 20:00 Uhr

Komödie nach dem Film von Ralf Westhoff, in einer Bühnenfassung von Jürgen Popig
mit Gesine Hannemann, Lothar Bobbe, Achim Hall, Felix Jeiter, Barbara Dussler, Sofie Alice Miller
Württembergische Landesbühne Esslingen
Regie: Klaus-Dieter Köhler

 

Katerstimmung nach der letzten WG-Party: Die ehemalige Schleiereulenaktivistin Anne, der in die Jahre gekommene Frauenheld Eddi und Johannes, der Robin Hood unter den Rechtsanwälten, finden sich zwischen Rockmusik, leeren Rotweinflaschen und Rückenschmerzen wieder. 35 Jahre ist es her, dass sie in ihrer Studentenbude exzessive Feste feierten, sich Essen und Wählscheibentelefon teilten, auf Demos gingen und nebenbei studierten. Nun wagen sie das Experiment Wohngemeinschaft erneut – aus finanziellen Gründen, aber auch, um die wilden Zeiten wieder aufleben zu lassen. Gar nicht so einfach mit Anfang sechzig. Da scheinen ihnen die jungen Nachbarn gerade recht zu kommen! Doch Katharina, Thorsten und Barbara von nebenan sind seltsam erwachsen. Die karriereorientierten Studenten machen schnell klar, dass sie kurz vor ihren Examen für nachbarschaftliche Gefallen, laute Musik oder Partys „keine Kapazitäten“ haben. Mit voller Wucht prallen die unterschiedlichen Lebenswelten aufeinander. Plötzlich finden sich Anne, Eddi und Johannes mitten in einem generationenübergreifenden Nachbarschaftskonflikt wieder, der sich gewaschen hat – bis die Jungen eines Tages hilfesuchend in ihrer Wohnung stehen …

Foto: Björn Klein

Diese Nacht – oder nie!
Diese Nacht – oder nie!

Diese Nacht – oder nie!

Mittwoch, 18.03.2020
Beginn 20:00 Uhr

Komödie von Laurent Ruquier, Deutsch von Manfred Langner
mit Isabel Varell und Heiko Ruprecht
Eine Produktion der Schauspielbühnen Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Münchner Tournee
Regie: Ulf Dietrich

Bei Adam und Eva ist sie das erste Mal schiefgegangen, die Sache mit der platonischen Liebe. Die Folgen sind bekannt. Seitdem haben sich Generationen von Philosophen mit ihrer Möglichkeit oder Unmöglichkeit beschäftigt. Aber niemand hat bis heute abschließend die Frage beantwortet: Können Mann und Frau einfach nur gute Freunde sein – oder kommt zwangsläufig irgendwann die Schlange dazwischen? Hier ist es die fröhlich-freche Floristin Charlotte mit ihrer Vorliebe für Schlager und Chansons. Sie ist attraktiv, wenn auch nicht mehr ganz so jung und frisch, wie sie es gerne wäre – und sie ist verliebt. Seit fünf Jahren. Platonisch – notgedrungen, denn das Objekt ihrer Leidenschaft, der gut aussehende Valentin, sieht in ihr nur einen guten Kumpel mit dem man unkomplizierte Abende vor dem Fernseher verbringen kann, mehr nicht. All die Jahre, die sie sich nun kennen, hatte sie nie den Mut, ihm ihre Liebe zu gestehen. Doch das soll sich jetzt ändern: Charlotte hat beschlossen, es ihm zu sagen. Heute.

Foto: Jürgen Frahm